Schon morgens um sieben war reges Treiben rund um die Begegnungsstätte in Butzheim, aus diversen Transportern wurden etliche Schmuckstücke der Fahrradbaukunst entladen. Um 9 Uhr standen Autos aus der ganzen Republik und aus dem benachbarten Ausland vor der Begegnungsstätte und an den Straßen, der Parkplatz dahinter war voll von Ausstellerfahrzeugen.
„So ein Koga, wie das da, das war mein erstes Rennrad“, solche und ähnliche Sätze bekam man von den zahlreichen Besuchern des öfteren zu hören.
Im Innenraum dar Begegnungsstätte fand sich eine Ausstellung von Rennrädern der letzten hundert Jahre. Gelbe Vorkriegsrenner der Marke Opel strahlten mit dem Celeste-Grün von Bianchi und dem Blau von Gios um die Wette. Colnago, Chessini, Masi: Namen aus Zeiten, als Rennradrahmen überwiegend in Italien gelötet wurden und die Rennradenthusiasten ein Lächeln ins Gesicht zaubern – hier standen sie in Massen herum. Oder eine Zeitfahrmaschine von FES (Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten, www.fes-sport.de/radsport.htm) aus dem Jahr 1992, hier war sie genauso zu sehen wie Rennräder ohne Schaltung und mit Holzfelgen aus den 30er Jahren.
An den Wänden hingen verschiedene Wolltrikots aus den 50er bis 70er Jahren, welche die Zeit von Rudi Altig bis Didi Thurau wieder lebendig machten. Alles in allem, eine gelungene Veranstaltung, eine Neuauflage im nächsten Jahr ist fest eingeplant. Viele schöne Fotos von den Exponate gibt es in Thomas Buschs Blog.
